Rechtliche Betreuung und Vormundschaften

Zentrale Hannover: Freundallee 25, 30173 Hannover, Telefon: 0511/590 920-0 ● Außenstelle Braunschweig: Hamburger Str. 267, 38114 Braunschweig, Telefon: 0531/580 865-0

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Neu: Erklärvideos zu Vorsorgemaßnahmen, Betreuungsverfügung, Betreuungsrecht in mehreren Sprachen.

Buch Cover
Türk, Salman (Hrsg.):
Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund - Ein Leitfaden für die Betreuungspraxis

Neues MiMi-Projekt: Müttergesundheit

Neues MiMi-Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrums:

Unser Partnerverein, das Ethno-Medizinische Zentrum e.V., wird ab dem 27.4.2016 im Rahmen des Projekts „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“ interkulturelle GesundheitsmediatorInnen ausbilden. Schwerpunkt wird das Thema „Müttergesundheit“ sein.

Ziel des MiMi-Projekts ist es, durch kultursensible Informationsvermittlung die Gesundheitskompetenz bei Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und ihnen dadurch einen gleichberechtigten Zugang zur gesundheitlichen Regelversorgung zu ermöglichen. MiMi ist bereits in über 60 deutschen Städten implementiert worden und wird auch in Österreich sehr erfolgreich umgesetzt.

Für unsere Schulung suchen wir MigrantInnen, die

  • einen guten Kontakt zu ihren Landsleuten und Mitmenschen haben, beispielsweise in Vereinen aktiv sind.
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache sowie der Muttersprache in Wort und Schrift oder einer weiteren Sprache haben.
  • Interesse haben, langfristig Informationsveranstaltungen zu den Themen Gesundheit und Prävention anzubieten und diese auch eigenständig zu organisieren und durchzuführen.
  • Interesse haben, anderen Personen Wissen bedarfsgerecht  zu vermitteln.

Die Tätigkeit als GesundheitsmediatorIn wird mit einem Honorar vergütet.

Auch können Sie das MiMi-Projekt unterstützen, indem Sie

  • Diese Informationen an mögliche InteressentInnen weitergeben.
  • Den angehängten Flyer und das Poster zu dem Projekt an InteressentInnen weiterleiten.

Für alle InteressentInnen bieten wir vorab am 20.4.2016 von 18 bis ca. 20 Uhr im Seminarraum des Ethno-Medizinischen Zentrums e. V. (Königstraße 6, 30175 Hannover) im 2. Stock, eine Informationsrunde an.

Weitere Informationen zur Schulung erhalten Sie in diesem Flyer und bei Nadine Norton-Erichsen unter der Telefonnummer 0511/168 433-83 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Flyer Müttergesundheit          Plakat Müttergesundheit
 

Projektbeschreibung: Gesundheit mit Migranten für Migranten in Europa (MiMi)

Das Programlogo4 mimim "Gesundheit mit Migranten für Migranten in Europa" (MiMi) zielt darauf ab, Migranten einen besseren Zugang zum Gesundheitssystem zu ermöglichen, um ihre Gesundheitskompetenz zu erhöhen und sie durch einen partizipativen Prozess zu empowern. Durch die Erhöhung von Gesundheitskompetenz und Capacity Building verbessert MiMi den Zugang von Migranten und Flüchtlingen zu den Gesundheitsdiensten. Die Schlüsseltechnologie des MiMi-Projektes für Integration und soziale Inklusion umfasst eine Schulung/Ausbildung zum interkulturellen Gesundheitsmediator, Gesundheitskampagnen in den jeweiligen Migrantencommunities, mehrsprachige Gesundheitswegweiser zu Gesundheitswesen und gesunder Lebensweise (Diabetes, Impfen, Ernährung und Bewegung etc.), interkulturelle Fachkräfteweiterbildungen, Vernetzung und Evaluation. Die interkulturellen Mediatoren werden geschult, unterstützt und befähigt, über das deutsche und österreichische Gesundheitssystem und über gesunde Lebensweisen zu informieren. Die Mediatoren motivieren die Migranten schaffen eine Brücke zwischen Versorgungssystemen und Migranten. Bei den Mediatoren handelt es sich um gut integrierte Migranten mit einem Sinn für bürgerschaftliches Engagement. So unterstützen Migranten mit einem höheren sozialen Status und fortgeschrittener Integration Landsleute, die sozial schlechter gestellt und deren Integration gefördert werden kann. In Kampagnenveranstaltungen wird in den Muttersprachen der Beteiligten gesprochen und kultursensibel informiert. MiMi baut die Kapazitäten und Kompetenzen aller an diesem Prozess beteiligten Partner auf, um Gesundheit von Migranten nachhaltig zu verbessern und zur gesundheitlichen Chancengleichheit beizutragen.